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Legasthenie und LRS

Die Begriffe "Legasthenie" und die sogenannte "LRS" werden leider oftmals gleichgesetzt, wobei zwischen beiden Phänomenen Unterschiede bestehen.

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Eine Lese-Rechtschreib-Schwäche - kurz "LRS" -  ist eine erworbene Schwäche im Lese-Rechtschreib-Bereich. Die Ursachen hierfür können vielschichtig sein. Häufig entwickeln Kinder eine LRS, weil sie krankheitsbedingt längere Zeit dem Unterricht fern bleiben, durch zerebrale oder psychiatrische Störungen oder durch Sinnesfunktionsstörungen (Sehen, Hören).

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Eine Legasthenie ist eine vererbte Wahrnehmungsstörung. Anders als eine LRS ist diese nicht hundertprozentig therapierbar - allerdings führt ein kosequentes Training in den meisten Fällen zu einer Leistungsverbesserung und einem selbstbewussteren Umgang mit dieser Teilleistungsstörung.

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Die Symptome einer Legasthenie oder einer LRS können vielfältig sein:

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  • keine Genauigkeit beim Lesen

  • Schwierigkeiten beim Leseverständnis

  • schlechte Noten in der Rechtschreibung bei häufig besseren Leistungen in anderen Schulfächern

  • Verwechslung ähnlicher Buchstaben (z. B. "b/p", "d/t" oder "q/p")

  • Rechtschreibregeln werden nicht beachtet

  • Auslassung von Buchstaben oder Wortteilen

  • verkrampfte Schreibhaltung

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Häufig entwickeln sich zudem etwa eine Schulangst, Hyperaktivität, Bettnässen, Aggressivität, Konzentrationsschwäche und/oder fehlendes Selbstbewusstsein.

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Claudia Wrede

Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin (EÖDL)

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